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Selbstgekochtes senkt Demenzrisiko bei Senioren um 30%

Studie zeigt: Schon einmal pro Woche Kochen kann das Demenzrisiko deutlich senken, besonders bei Kochanfängern.

05. Mai 2026 2 Min. Lesezeit Quelle: Good News Network

Eine neue Studie, veröffentlicht im März im Journal of Epidemiology & Community Health, bringt überraschende Erkenntnisse: Senioren, die mindestens einmal pro Woche eine selbstgekochte Mahlzeit zubereiten, senken ihr Demenzrisiko um 30 Prozent.

Besonders bemerkenswert: Bei Menschen, die bisher kaum Kochkenntnisse hatten, sinkt das Risiko sogar um 70 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass die geistige Herausforderung des Kochens einen besonders positiven Effekt haben könnte.

Die Studie analysierte Daten von über 1.500 Senioren über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Die Forscher betonen, dass Kochen nicht nur die Ernährung verbessert, sondern auch kognitive Fähigkeiten wie Planung, Koordination und Gedächtnis trainiert.

Diese Ergebnisse sind ein weiterer Beleg dafür, dass einfache, alltägliche Aktivitäten einen großen Beitrag zur Gesundheit im Alter leisten können. Sie bieten eine praktische und kostengünstige Möglichkeit, das Demenzrisiko zu reduzieren.

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