Lachs kehrt in Rekordzahl in Kaliforniens Flüsse zurück
Nach jahrzehntelanger Renaturierung kehrten 30.000 gefährdete Coho-Lachse zurück, zehnmal mehr als im Zehnjahres-Schnitt.

Zehn Jahre lang schwamm im Usal Creek kein einziger Coho-Lachs mehr. Diese Saison kehrten Zehntausende Tiere in genau diese Flüsse zurück.
Rund 30.000 gefährdete Coho-Lachse zogen an der Küste Nordkaliforniens die Flüsse hinauf, ein Rekord, zehnmal mehr als im Schnitt der vergangenen zehn Jahre und doppelt so viele wie in der Saison zuvor. Wissenschaftlerinnen, die die Bestände seit 2009 beobachten, hatten mit solchen Zahlen zu Lebzeiten nicht mehr gerechnet.
Der Grund liegt nicht im Zufall: Seit den späten 1990er Jahren haben Umweltbehörden, Holzfirmen, die Angel-Organisation Trout Unlimited und Stämme der Region über 100 kleine Projekte umgesetzt, um die Flüsse für den Coho wieder bewohnbar zu machen. Sie haben zu enge Straßendurchlässe erweitert, Baumstamm-Barrieren entfernt und begradigte Flussabschnitte wieder in natürliche Mäander zurückverwandelt. Im Ten Mile Watershed bauten die US-Meeresbehörde NOAA und The Nature Conservancy vergangenen Sommer das bislang größte Renaturierungsprojekt der Region.
Die Wirkung zeigt sich schnell: Kaum ist ein Bagger vom Feld, ziehen die ersten Lachse ein, sagen Beteiligte. Im Usal Creek, wo zehn Jahre kein Coho mehr gesichtet wurde, und im Gualala River, wo es zwei Jahrzehnte her war, schwimmen jetzt wieder erwachsene Tiere flussaufwärts und Jungfische flussabwärts. Für die Fischereigemeinden und Stämme der Küste ist das mehr als eine gute Zahl, es ist der Beweis, dass sich jahrzehntelange, kleinteilige Arbeit auszahlt.
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- Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von Good News Network.
- KI-generierte Illustration. Zeigt nicht den Ort der Geschichte.